Mittwoch, 19. Februar 2014

Pause

Ihr Lieben, ich habe mich dazu entschlossen erst mal etwas Pause vom Blog schreiben zu machen. Ich hatte früher für viele Jahre einen Blog und bekam nach 5 Jahren einen Burn out und hatte keine Muse mehr fürs Schreiben. Momentan fehlt mir wieder ein wenig der Antrieb und die Inspiration, von daher mach ich einfach mal ein paar Wochen Pause und hoffe, dass es dann wieder besser ist :o)

Wir holen heute unser neues Auto ab und dann kann ich endlich fast täglich bei den Hottehues sein und so langsam die Suche nach einem eigenen beginnen :o)
Falls ihr Lust habt, dürft ihr in der Zwischenzeit gerne Anregungen geben, wovon ihr hier gern ein wenig mehr lesen würdet. Ich würde mich freuen. Bis dahin, wir lesen uns!




Samstag, 15. Februar 2014

Projekt Lieblingsblick - Februar

Puh, das heutige Post hab ich wohl grade noch so geschafft. Das heutige Foto fuer das Projekt Lieblingsblick ist zwischen einem Family Trip zu Ikea und meinem Wochenend-Springkurs am Stall entstanden. Diese wenige Minuten dazwischen habe ich mir genommen um an meinem Platz vorbei zu schauen und das Bild zu machen. So recht viel mag sich auf dem 1.Blick im Vergleich zum letzten Monat noch nicht getan haben, und doch geschieht so viel. In kleinen Schritten sprießen die ersten zarten Knospen an den Büschen und Bäumen, noch zu klein um von der Kamera eingefangen zu werden, aber doch sind sie da. Da wo jetzt nur ein einsames Entenpaar dahin gleitet, wird sicherlich bald das Piepsen von Entenkuecken zu hören sein. Die Natur sie erwacht...langsam, aber sie erwacht und ich freu mich dieses Erwachen monatlich festhalten zu können. :o)

Ich wünsche Euch ein schönes restliches Wochenende!


Mittwoch, 12. Februar 2014

Tagesschnipsel

 Jeden Mittwoch teile ich kleine Momente eines Tages, die ich in Bildern festgehalten habe. Kleine Schnipsel unseres Alltages und des Zaubers, der manchen Momenten inne wohnt. Du bist herzlichst dazu eingeladen mitzumachen! Dazu bitte einfach den Link zum eigenen Blogpost in den Kommentaren hinterlassen.
 

Na, wer erkennt die Stadt in der wir das letzte Wochenende verbracht haben? :o)









Dienstag, 11. Februar 2014

Gelesen

Erstmal muss ich ein ganz großes "Danke!" loswerden. Ich war wirklich überrascht von den vielen positiven Kommentaren zu meinem letzten Post "Schubladen". Eure Worte und Gedanken zu lesen, hat mich sehr gefreut! Ich habe zudem eine sehr lange und wirklich tolle Email von einer stillen Blogleserin erhalten und es hat mich sehr berührt, dass eine fremde Person solch eine Mühe auf sich nimmt um mich privat kontaktieren zu können und dann mir ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Ausserdem war es mit 150 views mein bisher meist gelesenes Post, yay! :o)
All Eure geteilten Worte haben mich inspiriert, zum neuen Nachdenken angeregt und vor allem haben sie mich beruhigt. Ich bin nun wirklich total okay mit meiner Entscheidung.
Übrigens scheint es so als ob meine Settings so gesetzt waren, dass einige von Euch nicht kommentieren konnten. Dies ist nun behoben und das Kommentieren funktioniert jetzt für alle.
Also nochmals "Danke!"


Ich habe gestern mein 4.Buch in diesem Jahr begonnen. Ich bin immer noch voller Elan und dem Wunsch so viele Bücher wie möglich in diesem Jahr zu lesen. Ich habe das Jahr mit einer ganz tollen Lektüre begonnen: Wild - von Cheryl Strayed. Dieses Buch (bisher leider nur in englisch erhältlich) saß für, sage und schreibe über einem Jahr, auf meiner Amazon Wunschliste. Die Autorin erzählt in ihm über ihre unglaubliche Wanderung des Pacific Crest Trails. Dieser Weg geht über 4240 km und erstreckt sich von der Grenze Mexikos bis zu der kanadischen Grenze, also einmal quer durch Kalifornien, Oregon und Washington, durch Wüstenlandschaft, schneebedeckte Berge und grüne Wälder. Sie begeht diese Reise nach dem Tod ihrer Mutter und dem Scheitern ihrer Ehe, als totale Anfängerin und mutterseelenallein. Ich war schon lang nicht mehr so gefesselt von einem Buch. Das kommt wahrscheinlich auch daher, dass mich alles was mit Natur und Einsamkeit zu tun hat, ungemein reizt. In Amerika gibt es außer dem Pacific Crest Trail noch den sehr berühmten Appalaichen Trail, der auch über 2000 Meilen lang ist. Eine home schooling Familie ist gerade in den Vorbereitungen diesen mit ihren 3 Kindern für 6 Monate zu wandern und sie werden dieses online dokumentieren...ich freu mich schon darauf dies zu verfolgen.

Ich habe mehr als einmal mit der Idee gespielt auch mal so was in der Art zu machen. Eine lange Wanderung, die Stille, die Herausforderung, der Begegnung mit mir selbst auf langen, einsamen Strecken. Oh, es reizt mich ungemein! Ich werde in diesem Jahr bestimmt noch einiges an Büchern über dieses Thema verschlingen und mit kleinen Wochenendetappen beginnen. Vielleicht gemeinsam mit meinem Mann, wenn die Kinder das Wochenende bei der Oma verbringen. Ich hab einiges über das Buch von Harpe Kerkeling "Ich bin dann jetzt mal weg" gehört und kann es kaum erwarten dies zu lesen. Mein Mann und ich spielen viel mit dem Gedanken, wenn die Jungs etwas älter sind, ein Jahr Auszeit zu nehmen und mit ihnen etwas ähnlich aufregendes zu machen. Da wir alle die amerikanische Staatsbürgerschaft haben und ich dort home schooling betreiben darf, würde einem solchen Jahr nichts im Wege stehen. Ach, ist es nicht herrlich immer wieder neue Träume zu träumen :o)

 Ich in den indischen Himalayas in 2011 nach einer 2 taegigen Trecking tour

Mein zweites Buch war das Happiness Projekt in dem die Autorin ein Jahr lang jeden Monat nach neuen Vorsätzen lebt. Jeder Vorsatz darauf ausgerichtet, mehr Happiness in ihr Leben zu bringen. Die Kapitel werden dabei oft durch Kommentare von ihren Bloglesern ergänzt, welche immer recht interessant zu lesen waren. In einem Kapitel des Buches, macht sie es sich als Vorsatz wirklich mehr die Dinge zu tun, die sie wirklich liebt, aber normalerweise immer zurück hält. Einer dieser Vorsätze war es mehr Kinderliteratur zu lesen, welche sie immer schon liebte. Das machte mich neugierig und nachdenklich. 99% meiner Bücher sind normalerweise irgendwelche spirituellen Bücher...sehr anregend, aber sicherlich nicht immer leichte Lektüren. Ich lese so gut wie nie Romane und derartiges, weil ich es immer als eine Verschwendung meiner kostbaren Lesezeit gesehen habe. Wenn ich las, wollte ich was dabei lernen...meinen Horizont erweitern und meinen Geist nähren. Aber durch ihren Vorsatz habe ich mich an all die glücklichen Stunden als junges Mädchen erinnerte in denen ich  mich durch zahllose Pferdeabenteuer und Fantasiewelten las. Diese Erinnerungen brachten ein Lächeln auf mein Gesicht und so schnappte ich mir kurzerhand beim nächsten Bücherei-besuch ein Buch aus dem Kinderregal. Ich wählte es einfach nur nach dem Cover....ein Mädchen und ein kleiner weißer Drachen waren darauf zu sehen. Erst zu Hause angekommen, schaute ich bei Amazon nach, was andere darüber zu sagen hatten. "Mira und der weiße Drache", stellte sich als absoluter Glücksgriff heraus. Volle 5 Sterne Bewertungen und viele Kommentare von begeisterten Erwachsenen. Und so schlug ich die erste Seite dieses Buches am Samstag morgen auf und war schon am nächsten Abend am Ende angekommen. Und wisst ihr was? Es war toll! Nicht nur die Geschichte, sondern die Tatsache was für ein Genuss die Einfachheit des Lesens war. Ganz ohne Anstrengung, ohne viel Nachdenken, ohne Unterstreichen wichtiger Passagen....sich einfach in einer magischen Welt verlieren. Es hat viel Spaß gemacht und eine bestimmte Leichtigkeit in das Lesen gebracht, aber ganz bestimmt hat es Happiness gebracht :o)
Ich glaube, ich werde von nun an öfter mal Kinderliteratur zu Hand nehmen.

Was lest ihr derzeit so und habt ihr vielleicht noch ein paar Vorschläge für Bücher die ihr absolut lesenswert findet?



Donnerstag, 6. Februar 2014

Schubladen

Nach langem Überlegen, veröffentliche ich heute dieses Post. Was ich hoffe, ist ehrliche und vor allem taktvolle Meinungen zu hören, Anstoß und Anregung zu geben und anderen die die Dinge vielleicht ähnlich sehen, wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind. Wie man so schön in englisch sagt- you are enough!- genauso wie Du in diesem Moment bist. Herzlichst, Angela


Viele Gedanken, oh so viele Gedanken, sind in den letzten Woche durch meinen Kopf geschwirrt. Selbstzweifel, Zukunftsängste, Unverständnis, Wut und Enttäuschung...ein bunter Mix an Emotionen. Ich weiß nicht genau warum, aber in den letzten Wochen fühlte ich urplötzlich einen unwahrscheinlichen Druck auf mir. Ich war beinahe wie besessen mit dem Gedanken, dass ich Arbeit finden muss, und wie ein anständiges Mitglied unserer Gesellschaft, Geld verdienen muss. Es mag vielleicht an den Blicken liegen die ich kassierte, jedesmal wenn ich gefragt wurde was ich derzeit beruflich mache. Es half natürlich nicht, dass bei der online Suche nur Mini-job Anzeigen für Putzstellen oder Regale auffüllen zu sehen waren. Je mehr ich suchte, umso deprimierter wurde ich. Um so mehr kam der schleichende Gedanke auf, ist das alles?? Ist das alles was man mir noch anzubieten hat? Hier ist die Wahrheit: ich habe kein Interesse daran Vollzeit zu arbeiten. Ja, ich gehöre zu der aussterbenden Art von Mutter, die es als wichtiger empfindet, dass jemand am Nachmittag zu hause ist, wenn die Kinder kommen. Das ist mein Vollzeitjob. Ich möchte mich nicht gezwungen fühlen, eines oder beide meiner Kinder in eine Nachmittagsbetreuung zu geben, nur um den vorgegebenen Zeiten eines Arbeitgebers gerecht werden zu können. Meine Kindheit war das perfekte Beispiel, wie es ist wenn niemand am Nachmittag zu hause ist. Schule, danach Hort und dann selbst um 5 Uhr Nachmittags immer noch in eine leere Wohnung zu kommen und dort 10 DM für McDonalds, und somit mein Abendessen vor zu finden. Diese Situation hat über die Jahre variiert, aber ich erinnere mich genau daran wie sehr ich es genossen habe, wenn ich nach der Schule zu einer Freundin mit nach Hause gegangen bin und dort die Mutter Mittagessen gekocht hatte und mit uns am Tisch saß und aufmerksam zuhörte und auch Fragen stellte.
Selbiges möchte ich meinen Kindern bieten. Sicherlich wird sich die Art und Weise wie sie mich brauchen mit den Jahren ändern, aber dennoch finde ich es wichtig, dass sie wissen und sehen...da ist jemand. Ich weiß, bei vielen Familien geht es nicht immer anders...meine Mutter war selbst viele Jahr allein erziehend. Ich bin mir auch bewusst, dass manch andere einfach auch gerne arbeiten und den Anschluss nicht verlieren wollen. Und all das ist auch okay. Was ich so traurig finde, ist dass wenn man sich aber anders als die Masse entscheidet, man in Schubladen gesteckt wird und scheinbar weniger gut ist als der Rest. Ich habe den Fehler gemacht und mal gegoogelt "Ist es so schlimm einfach nur Mutter sein zu wollen?" und fand mich in einem Forumsthread wieder. Jetzt wünschte ich, ich hätte diesen nie gelesen. Warum sind wir Mütter eigentlich manchmal so grausam zu einander? Warum dieser Wettbewerb? Warum kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass Jeder so leben kann wie er will, ohne dass man sich deswegen schlecht fühlen muss?


Diese arme Mutter, die es wagte oben genannte Frage öffentlich zu stellen, würde dermaßen auseinander genommen, es war herzzerreißend! Als Schmarotzer wird man da bezeichnet, weil man ja kein Geld ins System bringt und sich von seinem Mann haushalten lässt, schämen sollte man sich vor seinem arbeitenden Mann, ob man Applaus und eine Medaille erwartete, weil man Hausfrau spielt? Da wurde sich gebrüstet von den arbeitenden Müttern, wie sie all das und mehr leisten, wie es den Kindern überhaupt keinen Abbruch tut so viel allein zu sein, sondern zur Selbstständigkeit erzieht und so weiter. Bevor ich diesen Thread las, kreisten meine Hauptgedanken mehr um Rente und Absicherung, aber nun hatte ich einen ganz neuen Schwung an so genannten Gründen warum ich den bloß schleunigst ins System zurückkehren sollte. Ich hatte keine Ahnung, dass es so verhöhnt ist, sich hauptsächlich seiner Familie widmen zu wollen! 1:0 für Amerika, dort hab ich diesen Druck nie gespürt!
Ich kämpfe innerlich sehr mit dem System. Ich konnte es noch nie verstehen, wie man von einer 16 oder 18 jährigen Person erwarten kann, einen Beruf auszuwählen, den man dann für den Rest des Leben machen soll. In diesem Alter wusste ich kaum wer ich selber bin, geschweigeden was mir wirklich Freude bringt. Und selbst das was mir Freude brachte, wurde auch oft nieder geredet, weil immerhin waren das keine Berufe die monatlich große Summe auf mein Konto bringen würden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber heute wüsste ich eine Menge Berufe die mir wirklich Freude bringen würden, die mich aber vor 20 Jahren überhaupt nicht interessiert hätten. Ein Mensch wächst doch über die Jahre in seiner Entwicklung und somit auch seine Vorlieben und Interessen. Warum wird es einem dann hier so schwer gemacht, Berufe zu wechseln? In Amerika ist das gang und gäbe, und es ist sehr normal das Leute in ihren Dreißigern, Vierzigern nochmal aufs College gehen und sich neu orientieren. Es ist doch selten der Fall, dass ein Job einen fürs Leben ausfüllt.

Nun ist mein Fall grundsätzlich ein wenig anders, weil ich mit 25 Jahren nach USA gegangen bin, dort etwas als Kellnerin gejobt habe, ehe ich zwei wundervollen Jungs das Leben schenkte und mich in den letzten Jahren ihrer Erziehung gewidmet habe. In Amerika gibt es keine öffentlichen Kindergärten, Kinderbetreuung dort kostet ungefähr das Dreifache! Mein Mann war in all den Jahren immer in anderen Ländern oder einer anderen Stadt am arbeiten und kam nur alle paar Wochen, oder am Wochenende nach Hause. Ich hatte keine Familie dort...ich war der alleinige Care taker meiner Kinder. Es wäre als nahezu unmöglich gewesen für mich in diesen Jahren zu arbeiten und hätte aus finanzieller Sicht allein, überhaupt keinen Sinn gemacht. Es ist aber natürlich nicht so, dass ich grundsätzlich nicht arbeiten will. Im Gegenteil, ich würde gerne ein paar Stunden in der Woche etwas leisten, aber ich möchte, dass es etwas ist das mir Freude bringt und mich nicht zwingt Abstriche in Sachen Familie zu machen. Etwas das zu viel verlangt ist, wie viele sagen. Ich war so so happy, als ich dann die Welt der Massage entdeckte und mich bei einer Schule einschrieb und über die nächsten 2 Jahre immer wieder mal an Kursen teil nahm und somit auf mein Staatszertifikat hin arbeitete. Es ist ein Beruf der mir wirklich Freude bringt, vorallem weil Energie-Arbeit in diesen Kreisen sehr offen gegenüber gestanden wird und viel Anklang und Verwendung findet. Die Nachfrage für Massagen ist, anders als hier in Deutschland, sehr groß in Amerika, und so war es kein Problem mich mit einer mobilen Praxis selbstständig zu machen und meine eigenen Arbeitszeiten zu regulieren. Glücklicherweise waren vieler meiner Kunden Hauptsächlich an Reiki interessiert und ich werde nie das unsagbare Glücksgefühl vergessen, als ich das 1.Mal eine bezahlte Session an einem Kunden vollbrachte. Ich war so glücklich etwas zu machen, dass ich wirklich liebte. Und sorry, ein Bürojob hat mir nie so ein Gefühl vermittelt. Leider sehen die Jobmöglichkeiten hier diesbezüglich gar nicht gut aus.


Ich bin absolut überzeugt von dem Gesetz der Anziehungskraft und ich wusste, ich tue mir nichts Gutes bei all meinem negativem Denken. Und so entschloss ich mich vor kurzem, dem einen Riegel vorzuschieben. Denn die Wahrheit ist, ich muss nicht ins System passen. Ich weiß es geht auch anders und anstatt mich verrückt zu machen darüber was andere von mir aufgrund meiner Entscheidung denken mögen, versuchte ich die Tatsache, dass ich diese Freiheit habe, zu zelebrieren und zu genießen. Ich weiß, dass der Fakt ob ich derzeit einen Job ausübe oder nicht, mich nicht als Person definiert. Und ich weigere mich, mir von der Gesellschaft anderes einreden zu lassen!

Ich weiß, ich habe noch vieles zu geben, und werde so tun wenn die Zeit reif ist. Ich lerne weiterhin, verfolge neue Ziele. Ernaehrungsberatung, Heilpraktiker, ein eigenes kleines Massagestudio....wer weiß, was die Zukunft für mich bereit hält. Innerhalb weniger Tage, nachdem ich bewusst aufhörte mich schlecht zu machen und stattdessen zu affirmieren, dass der richtige Job letztendlich irgendwie zu mir findet, lernte ich eine Tierärztin kennen, deren Pferde ich an ein paar Tagen in der Woche versorgen und reiten werde. Während unseres Gespräches bei einer Tasse Tee, bot sie mir dann an in naher Zukunft in Form eines Minijobs in ihrer Praxis zu arbeiten! In der Zwischenzeit versuche ich einen Teil meiner freien Zeit für was Gutes zu verwenden und werde bald ehrenamtlich bei einer Behinderteneinrichtung tätig sein.

Den Punkt den ich versuche zu machen ist: jeder sollte die Freiheit haben, seine Leben so zu leben wie er möchte, so lange er niemand anderen dabei schadet. Menschen täten gut daran, Andere nicht danach zu beurteilen was ihr sozialer Status ist, sondern nach dem was sie als Mensch ausmacht. Nicht ein und derselbe Weg funktioniert für alle....das sollte man spätestens bei dem Schulsystem feststellen. Es gibt so Einiges das verbesserungswürdig wäre in den oben genannten Bereichen.
Denn ich bin mir sicher, selbst wenn ich z.b. einen Minijob in einer Bäckerei oder Ähnliches hätte, gäbe es immer noch die Menschen die darüber spotten würden, für die das nicht genug wäre. Heutzutage muss es anscheinend alles oder gar nichts sein: die fette Karriere machen und die Kinder mal eben so nebenher erziehen, wenn Kinder denn überhaupt noch erwünscht sind. Mein Cousin (27) erzählt mir immer wieder wie geschockt er ist, dass wenn er ein Date hat, ihm die Mädels manchmal am ersten Abend ein "Ich will keinen Kinder haben! Ich will Karriere machen!" um die Ohren knallen.  Es macht mich nachdenklich...so ein Denken, so ein Verhalten.

Aber dann wiederum, räume ich jedem ein sein Leben so zu leben wie er möchte...ich wünschte mir nur, die selbe Toleranz würde für alle gelten.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Tagesschnipsel

 Jeden Mittwoch teile ich kleine Momente eines Tages, die ich in Bildern festgehalten habe. Kleine Schnipsel unseres Alltages und des Zaubers, der manchen Momenten inne wohnt. Du bist herzlichst dazu eingeladen mitzumachen! Dazu bitte einfach den Link zum eigenen Blogpost in den Kommentaren hinterlassen.


Na, könnt ihr ihn schon so ein klein wenig fühlen, den Frühling? Tag für Tag finden wir mehr Zeichen für seine nahende Ankunft. Die ersten Krokuse sind gesichtet worden, die ersten Palmkaetzchen werden auf dem Markt verkauft und Tulpen und Osterglocken erfreuen uns in Blumenvasen im Haus. Vor ein paar Tagen ging ich aus dem Gartentörchen um einen kleinen Spaziergang in der Stille zu machen. Oh, die Freude als ich direkt hinter dem Türchen an einem Baum eine große Ansammlung von Schneeglöckchen entdeckte! Es hat mich wirklich mit Freude erfüllt, es ist immerhin 10 Jahre her, dass ich die letzten sah. Ich erinnere mich mit Freude an diese ersten Frühlingsboten aus meiner Kindheit.
Die Sonne erwacht früher und früher, was unseren Radweg zur Schule/Kindergarten doch etwas angenehmer macht, als ihn in Halbfinsternis zurück zu legen. Heute morgen als ich aus dem Haus trat, sah ich ein sanftes Rosa am Himmel stehen und als ob ich eine Vorahnung hätte was für ein Schauspiel an Farben und Schönheit sich uns zeigen würde, huschte ich nochmal ins Haus um die Kamera zu holen. Unterwegs musste ich dann mehrfach anhalten, um Fotos zu machen und um einfach diesen Moment, diesen perfekten wunderschönen Moment in mich aufzusaugen. Oh, diese Farben! Wenn unsere morgendliche Fahrradstrecke nun öfters so aussieht, versüßt die Vorfreude darauf, das frühe Aufstehen ungemein :o)
 










Sonntag, 2. Februar 2014

Sonntagsfreuden



Sonntagsfreuden

Ein kleiner Mäuserich, der heute eine ganz Handvoll alt ist!
Leuchtende, große Kinderaugen! Geburtstagskronen!
 Kleine Hände, die aufgeregt 
Geschenkpapier zerreißen. Freudensprünge!
Die gesamte Familie, die zu einem 
"Happy Birthday" Ständchen einstimmt.
Ein Besuch im Tierpark bei blauem Himmel und 
strahlendem Sonnenschein. 
Sich an die einfachen Kindergeburtstage erinnern und
Kuchen mit Smarties als Deko servieren, so einfach und doch gut.
Spagetti zum Abendessen und sich fragen,
wo bloß die Jahre bleiben.



Mehr Sonntagsfreuden gibt es bei Kreativberg


Samstag, 1. Februar 2014

Schmackhaftes

Es wird mal wieder Zeit ein Rezept mit Euch zu teilen, findet ihr nicht auch?
Ich habe letzte Woche wiedermal eines unsere absoluten Lieblingsrezepte gemacht und es überrascht mich jedesmal auf neue, was für eine Geschmackssymphonie dieses, eigentlich doch recht einfache Essen, in meinem Mund auslöst. Diese Spagetthi-No's sind ein absoluter Renner bei den Kindern, und das ist ja immer von Vorteil, nicht wahr? ;o)

Eine Warnung sei gegeben, dieses Gericht ist zeitaufwendig, und ihr benötigt eine Küchenmaschine oder einen starken Standmixer. Wenn man die Baellchen schon den Tag vorher zu bereitet und dann am nächsten Tag einfach nur noch in den Ofen steckt, geht es vom zeitlichen her eigentlich. Ich plane, Massen davon zu machen und einfach einzufrieren, sobald wir einen Gefrierschrank haben.
Diese fleischlosen Baellchen werden aus Linsen gemacht, und obgleich man ein wenig mit der Stirn runzeln mag wenn man die Zutatenliste liest, glaubt mir....dieses Gericht ist ein Gedicht!


Original kommt diese Rezept von der überaus begabten Isa Chandra Moskowitz, der Queen of vegan cooking! Sie hat einige sehr erfolgreiche, vegane Kochbücher in den USA raus gebracht.

Bei der Soße verwendet ich übrigens nie diese Nutrional yeast oder Cashews, ich schmeiss einfach immer nur 2 Esslöffel normales Mehl mit hinein.

Das Rezept, in englisch aber sehr easy zu verstehen (ansonsten gibt es ja Google translater), findet ihr hier.




Viel Spaß beim Nachkochen und freut Euch auf die Geschmacksparty in eurem Mund ;o)